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75 000 Ein Theaterstück nach einer Erzählung von Scholem Alejchem Deutsch von Dan Wiener Regie: Hansjörg Betschart Mit Maria Thorgevsky, Pierre Cleitman und Dan Wiener Ausstattung: Vesna Suljic Karaus Jankev-Jossel lebt mehr schlecht als recht in einem kleinen Schtedtel, und die Zores (die Sorgen) nehmen kein Ende - bis er eines schönen Tages in der Zeitung liest, dass sein Lotterielos ein Vermögen von 75 000 Rubel gewonnen habe. Es ist klar, dass damit die Zores nicht etwa zu Ende sind, sondern erst richtig anfangen. Jankev-Jossl wird plötzlich zum Zentrum der Aufmerk-samkeit. Freunde und Neider, Verwandte, Bekannte und Unbekannte wollen sich am Gewinn "mitfreuen"... «Fünfundsiebzigtausend» basiert auf einer Erzählung von Scholem Alejchem, dem Autor von «Tewje der Milchmann» (bekannt vor allem in der Musicalfassung «Anatevka»). Er verstand es ungemein atmosphärisch das Schtedtel mit seinen Bewohnern zu beschreiben - gemeint waren aber immer zeitlos die Menschen an sich, die mit viel Ironie bis ins Tiefste durchleuchtet werden.
«Als mäandernder Strom bewegt sich die Erzählung der melancholisch-ironischen Ich-Figur Dan Wieners - die wild weiche Maria Thorgevsky in wechselnden Rollen - jedes Atemholen speist neue Quellen, die die vorangehende Geschichte um neue Wellen bewegt. Den Erzählstrom begleitet kongenial der musikalische Unterstrom des Akkordeonisten Pierre Cleitman. Dieses Gastspiel ist der pure Glücksfall für alle Beteiligten.» «unterhaltsam geistreiche Referenz an eine untergegangene Kultur und ihren Humor» Berliner Zeitung «viel Witz und Intensität, mit Hingabe und Leichtigkeit... eine temporeiche, bewegende Inszenierung...» Berliner Morgenpost «ein spezielles Vergnügen... brillieren als Artisten und Musiker... |
